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IKA A 10 basic Analysenmühle kühlbar, 0004020700
Vielseitiges Zerkleinern für anspruchsvolle Proben Die IKA A 10 basic ist eine neu designte Chargenmühle, die sich durch ihre enorme Flexibilität im Laboralltag auszeichnet. Sie zerkleinert nicht nur harte und spröde Materialien, sondern bewältigt auch weiche oder faserige Proben bis zu einem Volumen von 50 ml mühelos. Ein entscheidender Vorteil für die Analytik: Der Mahlraum verfügt über integrierte Anschlüsse zur Wasserkühlung. Zudem können Proben direkt in der Mahlkammer mit Trockeneis versprödet werden, was die Bearbeitung von zähen, fettigen oder wasserhaltigen Substanzen erst möglich macht. Sicherheit und Langlebigkeit Bei der Entwicklung der A 10 basic standen Sicherheit und Robustheit im Fokus. Das Gerät läuft nur bei korrekt geschlossenem Deckel an und verfügt über einen Schnellstopp sowie eine Deckelverriegelung bei Betrieb. Der verbaute bürstenlose Motor arbeitet nicht nur angenehm leise, sondern ist auch extrem verschleißarm, was eine lange Lebensdauer garantiert. Präzise Steuerung und Reproduzierbarkeit Über die intuitive Folientastatur lassen sich alle Parameter bequem steuern. Ein digitales Display mit Timer-Funktion zeigt die Mahldauer exakt an, während der Intervallbetrieb für eine optimierte Durchmischung und Zerkleinerung sorgt. Da Mahlkammer, Schlägergeometrie und Drehzahl (25.000 rpm) identisch zum bewährten Vorgängermodell A 10 sind, bleiben Ihre bestehenden Versuchsergebnisse vergleichbar und valide. Technische Details Nutzvolumen max.: 50 ml Drehzahl max.: 25.000 rpm Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 300 W / 240 W Arbeitsprinzip: Schneiden/Prall Aufgabeguthärte max.: 5 Mohs Aufgabekorngröße max.: 6 mm Timer: Ja (Digitalanzeige) Kühlung: Integrierte Wasseranschlüsse & Trockeneis-geeignet Material Mahlkammer/Schläger: Edelstahl (1.4301 / 1.4034) Schutzart nach DIN EN 60529: IP 41 Abmessungen (B x H x T): 130 x 250 x 145 mm Gewicht: 3,1 kg Lieferumfang IKA A 10 basic Analysenmühle A 10.1 Edelstahlschläger A 10.4 Mahlraumverkleinerung (für kleine Mengen) 2 x Clips für Kühlwasserschlauch 2 x Filzringe Werkzeugset Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Sie benötigen den Sternschläger A 10.2 für faserige Proben oder das Hartmetallmesser A 10.3 für besonders harte Materialien? Wir konfigurieren Ihre Mühle anwendungsspezifisch. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine Beratung zu den verfügbaren Wechselwerkzeugen.
IKA A 10.1 Edelstahlschläger für A 10 basic Analysenmühle, 0025001680
Der Standard für harte und spröde Proben: IKA A 10.1 Edelstahlschläger Der IKA A 10.1 Edelstahlschläger (MPN 0025001680) ist das Standard-Zerkleinerungswerkzeug für die bewährte IKA A 10 basic Analysenmühle. Er ist speziell für das Zerschlagen und Pulverisieren von harten, spröden Materialien konzipiert und liefert dank seiner Geometrie und Materialbeschaffenheit schnelle, reproduzierbare Ergebnisse im Laboralltag. Effiziente Zerkleinerung (Schlagprinzip) Dieser Schläger arbeitet nach dem Schlagprinzip. Bei hohen Drehzahlen zerschmettern die Kanten des Werkzeugs das Mahlgut an der Wandung des Mahlraums. Ideale Proben: Er eignet sich perfekt für Getreide, Saatgut, Kaffeebohnen, Mineralien, Salze, Kohle oder trockene Erden. Härtegrad: Der Schläger bewältigt problemlos Materialien bis zu einer Mohshärte von 5. (Für noch härtere Proben bis Mohshärte 9 empfehlen wir den optionalen Hartmetallschläger A 10.3). Original IKA Ersatzteil für lange Lebensdauer Auch hochwertiger Edelstahl unterliegt beim ständigen Kontakt mit harten Proben einem natürlichen Verschleiß. Wenn die Kanten des Schlägers abstumpfen, verlängert sich die Mahldauer und die Probe kann sich durch die erhöhte Reibung unerwünscht stark erwärmen. Mit dem A 10.1 Original-Ersatzteil stellen Sie die volle Leistungsfähigkeit Ihrer Mühle sofort wieder her. Der Austausch ist mit wenigen Handgriffen und ohne spezielles Fachwissen durch den Anwender selbst durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.1 Edelstahlschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hochwertiger, verschleißfester Edelstahl Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 5 Einsatzgebiet: Spröde, harte und trockene Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.1 Edelstahlschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Haben Sie faserige, zähe Proben (wie Pflanzenblätter oder Kunststoffe)? Dann erzielen Sie mit einem Schneidmesser (z.B. A 10.2) deutlich bessere Ergebnisse als mit diesem Schlagschläger. Arbeiten Sie mit extrem harten Materialien? Dann wechseln Sie zum Hartmetallschläger (A 10.3). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für die optimale Ausstattung Ihrer Mühle.
IKA A 10.2 Sternmesser für A 10 basic Analysenmühle, 0025001162
Der Spezialist für faserige und weiche Proben: IKA A 10.2 Sternmesser Das IKA A 10.2 Sternmesser (MPN 0025001162) erweitert die Einsatzmöglichkeiten Ihrer IKA A 10 basic Analysenmühle enorm. Während der serienmäßige Edelstahlschläger (A 10.1) harte und spröde Proben zerschmettert, stoßen Sie damit bei zähen oder faserigen Materialien schnell an Grenzen. Genau hier kommt das A 10.2 Sternmesser ins Spiel: Es arbeitet nicht nach dem Schlag-, sondern nach dem Schneidprinzip. Scharfe Kanten für saubere Schnitte Die spezielle sternförmige Geometrie mit messerscharfen Schneiden zerkleinert Materialien, die ansonsten nur im Mahlraum herumgeschleudert oder sich um die Welle wickeln würden. Ideale Proben: Es eignet sich hervorragend für die Zerkleinerung von Blättern, Gräsern, Wurzeln, Papier, Pappe, weichen Kunststoffen, Textilien oder Fleisch. Schonende Zerkleinerung: Durch das effiziente Zerschneiden wird die Probe weniger gequetscht, was die unerwünschte Reibungshitze im Mahlraum reduziert – ein wichtiger Faktor bei temperaturempfindlichen, biologischen Proben. Original IKA Qualität für höchste Sicherheit Wie alle Zerkleinerungswerkzeuge ist auch dieses Messer extremen Fliehkräften ausgesetzt. Als Original-Zubehörteil von IKA aus hochwertigem Edelstahl garantiert es maximale Sicherheit und Passgenauigkeit. Der Wechsel vom Standard-Schläger zum Sternmesser (und umgekehrt) ist vom Anwender mit wenigen Handgriffen selbst durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.2 Sternmesser Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hochwertiger, scharfer Edelstahl Zerkleinerungsprinzip: Schneiden / Scheren Einsatzgebiet: Faserige, zähe und weiche Materialien (z. B. Pflanzen, Papier, Kunststoff) Lieferumfang 1 x IKA A 10.2 Sternmesser (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Ist Ihre Probe nicht nur faserig, sondern extrem leicht und voluminös? Dann kann eine Mahlraumverkleinerung (A 10.4) helfen, die Probe näher am Messer zu halten und das Mahlergebnis zu optimieren. Für harte, spröde Materialien (wie Salze oder Getreide) nutzen Sie bitte weiterhin den Standardschläger (A 10.1). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Beratung.
IKA A 10.3 Hartmetallschläger für A 10 basic Analysenmühle, Mohshärte 9, 0025001161
Für extremste Anforderungen: IKA A 10.3 Hartmetallschläger Der IKA A 10.3 Hartmetallschläger (MPN 0025001161) ist das robusteste Zerkleinerungswerkzeug für die IKA A 10 basic Analysenmühle. Wenn herkömmliche Edelstahlschläger bei besonders widerstandsfähigen Proben rasch abstumpfen oder verschleißen, spielt dieses Werkzeug aus Hochleistungs-Hartmetall seine Stärken aus. Müheloses Zerkleinern bis Mohshärte 9 Wie der Standard-Schläger (A 10.1) arbeitet auch der A 10.3 nach dem Schlagprinzip. Durch das verwendete Hartmetall (Tungsten Carbide) ist er jedoch für Proben mit einer Mohshärte von bis zu 9 zugelassen. Ideale Proben: Er zerschmettert mühelos extrem harte Materialien wie Glas, Keramik, Erze, Schlacke, harte Mineralien, Quarz oder extrem harte Kunststoffe. Verschleißarmut: Die extreme Härte des Werkzeugs garantiert nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern minimiert auch den Abrieb des Schlägers selbst. Dies ist essenziell für die Spurenanalytik, da eine Kontamination der Probe mit dem Werkstoff des Schlägers (im Vergleich zu Edelstahl) drastisch reduziert wird. Original IKA Qualität Als Original-Zubehörteil von IKA garantiert dieser Schläger maximale Sicherheit auch bei den extrem hohen Drehzahlen der A 10 basic Mühle. Der Austausch des Werkzeugs ist vom Anwender selbst mit wenigen Handgriffen und dem beiliegenden Werkzeug der Mühle durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.3 Hartmetallschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hartmetall (Tungsten Carbide) Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 9 Einsatzgebiet: Extrem harte, spröde und stark abrasive Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.3 Hartmetallschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Mit den drei Werkzeugen A 10.1 (Edelstahlschläger, Standard), A 10.2 (Sternmesser, faserige Proben) und diesem A 10.3 (Hartmetallschläger, extreme Härte) decken Sie nahezu jede denkbare Probenart im Labor ab. Wenn Sie das Volumen des Mahlraums für besonders kleine Probenmengen reduzieren möchten, empfehlen wir die zusätzliche Mahlraumverkleinerung (A 10.4). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Beratung.
IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer für A 10 basic Analysenmühle, 0025001664
Optimale Ergebnisse bei kleinsten Probenmengen: IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer Der IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer (MPN 0025001664) ist ein unscheinbares, aber extrem effektives Zubehörteil für die IKA A 10 basic Analysenmühle. Wer schon einmal versucht hat, nur wenige Gramm einer wertvollen Probe in einer Standardmühle zu zerkleinern, kennt das Problem: Das Material wird durch die Fliehkräfte einfach an die Wände des Mahlraums oder in den Deckel geschleudert und vom Schläger kaum noch erfasst. Das Mahlergebnis wird ungleichmäßig und ineffizient. Die Probe im Wirkbereich halten Der Mahlkammerverkleinerer löst dieses Problem auf einfache und clevere Weise: Volumenreduktion: Der Einsatz verkleinert das freie Volumen der Mahlkammer signifikant. Effizienzsteigerung: Die Probe hat schlichtweg keinen Platz mehr, um dem Zerkleinerungswerkzeug "auszuweichen". Sie wird gezielt im direkten Wirkbereich des Schlägers oder Messers gehalten. Feinere Endfeinheit: Da das Material permanent vom Werkzeug getroffen wird, erreichen Sie auch bei kleinsten Einwaagen reproduzierbar feinere und homogenere Mahlergebnisse. Weniger Probenverlust: Die Probe verteilt sich nicht im gesamten oberen Mahlraum und Deckel, was die vollständige Entnahme nach dem Mahlvorgang deutlich erleichtert. Einfache Handhabung Das Original-Zubehörteil von IKA wird einfach in den Mahlraum eingesetzt, bevor der Deckel geschlossen wird. Es ist aus hochwertigem, robustem Kunststoff gefertigt und lässt sich nach der Benutzung schnell und einfach reinigen. Technische Daten Modell: A 10.4 Mahlkammerverkleinerer Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Funktion: Reduziert das Mahlraumvolumen für kleine Probenmengen Vorteil: Hält das Mahlgut im direkten Kontaktbereich des Messers/Schlägers Lieferumfang 1 x IKA A 10.4 Mahlkammerverkleinerer (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic sowie die Zerkleinerungswerkzeuge sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Dieser Verkleinerer lässt sich mit allen Zerkleinerungswerkzeugen der A 10 Serie kombinieren. Egal ob Sie mit dem A 10.1 Edelstahlschläger (für harte Proben), dem A 10.2 Sternmesser (für faserige Proben) oder dem A 10.3 Hartmetallschläger (für extreme Härte) arbeiten – der A 10.4 sorgt bei kleinen Mengen stets für das beste Ergebnis. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für Fragen zur optimalen Probenvorbereitung.
IKA A 11.1 Ersatzschläger, Edelstahl, für A 11 basic, 0002904600
Kinetik der hochtourigen Prallzerkleinerung In der instrumentellen Analytik und geochemischen Probenvorbereitung ist die physikalische Aufschließung harter und spröder Matrizes der fundamentale Prozessschritt. Der IKA A 11.1 Ersatzschläger ist das strömungsmechanische und kinetische Kernwerkzeug der A 11 basic Analysenmühle. Das verfahrenstechnische Prinzip basiert auf der extremen Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt der massive Edelstahlschläger an seinen Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Die dabei generierte kinetische Energie wird beim direkten Aufprall auf das Probenmaterial schlagartig freigesetzt. Dieser mechanische Impuls überwindet die innere Zugfestigkeit der Festkörper und führt zu einer sofortigen, mikroskopischen Zertrümmerung der Kristallgitterstrukturen. Tribologie und thermodynamische Effizienz Bei der Verarbeitung von Materialien mit einer Mohshärte von bis zu 6 (wie Mineralien, Keramiken oder harten Agrarprodukten) unterliegt die Schlagkante des Edelstahlwerkzeugs massiven tribologischen Beanspruchungen. Mechanischer Verschleiß durch Mikrokollisionen führt unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung des Profils. Ein abgestumpfter Schläger verändert die Physik im Mahlraum drastisch: Anstatt die Partikel spröde zu brechen, erhöht sich die kinetische Reibung an der Probe exponentiell. Diese Reibungsenergie transformiert sich sofort in thermodynamische Hitze (Exothermie). Um eine denaturierende thermische Belastung der Probe zu verhindern und die analytisch geforderte, reproduzierbare Partikelgrößenverteilung zu sichern, ist der rechtzeitige Austausch des Rotors gegen einen geometrisch fehlerfreien A 11.1 Schläger verfahrenstechnisch zwingend erforderlich. Materialintegrität und analytische Reinheit Um die Kontamination der Probe durch metallischen Abrieb (Carry-over) physikalisch zu minimieren, ist der Schläger aus einem hochgradig korrosionsbeständigen und zähen Edelstahl gefertigt. Die strukturelle Integrität dieses Monomaterial-Designs verhindert plastische Deformationen unter extremer Fliehkraftbelastung. Für Labore, die unter strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, ermöglicht die elektropolierte Metalloberfläche eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Standardschläger / Ersatz-Mahlwerkzeug Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Spröde und harte Proben (bis ca. Mohshärte 6) Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und lösungsmittelbeständig Lieferumfang 1 x IKA A 11.1 Ersatzschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.1 Schläger ist das primäre mechanische Verschleißteil der A 11 basic Analysenmühle. Für Labore mit hohem Probendurchsatz ist es metrologisch und ökonomisch geboten, stets Ersatzwerkzeuge vorzuhalten, um den thermodynamisch optimierten Wirkungsgrad der Mühle konstant zu halten. Stoßen Sie bei Ihren Proben an die Mohshärte-Grenze des Edelstahls (> Mohs 6, z. B. bei extrem harten Erzen oder Gläsern), ist ein Wechsel auf spezifische Hartmetall-Werkzeuge zwingend erforderlich, um massiven Abrieb zu verhindern. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.2 Schneidmesser, Edelstahl, für A 11 basic, 0002905200
Kinetik der Schneid- und Scherzerkleinerung In der werkstoffkundlichen und biologischen Probenvorbereitung stellen zähe, extrem elastische und faserige Matrizes (wie thermoplastische Kunststoffe, Textilien, Papier, Zellulose oder pflanzliche Biomasse) eine massive physikalische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier verfahrenstechnisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie einfach absorbieren (Dämpfungseffekt), anstatt spröde zu zerbrechen. Das IKA A 11.2 Schneidmesser ist geometrisch exakt für die hochpräzise Scherzerkleinerung konstruiert. Angetrieben durch die A 11 basic Basisstation mit Drehzahlen von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, durchtrennen die geschärften Klingen die makromolekularen Faserstrukturen durch die Applikation massiver, punktueller Scherspannungen. Dieser rotierende, ziehende Schnitt zerteilt das Probenmaterial kontinuierlich und überführt es in eine homogene, rieselfähige analytische Matrix. Rheologie und Prävention von Rotationsblockaden Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer, reißfester Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich um den rotierenden Werkzeugschaft der Mühle zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands, was den Antriebsmotor in Sekundenbruchteilen thermisch überlasten oder mechanisch blockieren kann. Das A 11.2 Schneidmesser durchbricht dieses rheologische Phänomen durch seine scharfe Schnittgeometrie. Die Klingen zerschneiden die Fasern systematisch in kurze Fragmente, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Achse aufbauen können, und erhalten so die thermodynamische Effizienz des gesamten Mahlprozesses. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Um der kontinuierlichen mechanischen Abrasionsbelastung durch zähe Polymere oder verholzte Pflanzenfasern standzuhalten, ist das Schneidmesser aus einem massiven, hochverschleißfesten Edelstahl gefertigt. Die Klingen behalten ihre mikroskopische Schärfe auch bei ausgedehnten Mahlintervallen unter thermischer Belastung bei. Das korrosionsresistente Monomaterial-Design ermöglicht Laboren, die nach strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven, um jegliches analytische Carry-over zwischen den Batches zu verhindern. Technische Details Produkttyp: Schneidmesser / Schneidwerkzeug (Ersatzteil) Verfahrenstechnisches Prinzip: Schneid- und Scherzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl mit geschärften Klingen Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.2 Schneidmesser (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das A 11.2 Schneidmesser ist das verfahrenstechnisch wichtigste Verschleißteil für die faserige Schneidzerkleinerung. Die Verarbeitung von extrem zähen, teils abrasiven Kunststoffen (wie faserverstärkten Polymeren) führt durch Mikrokollisionen unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung der Schneidkanten. Eine stumpfe Klinge reißt das Material, anstatt es zu schneiden, was die thermodynamische Belastung der Probe (Reibungswärme) drastisch erhöht. Um eine materialschonende, thermisch stabile Präparation zu gewährleisten, empfehlen wir, bei nachlassender Schneidleistung frühzeitig Ersatzwerkzeuge bereitzuhalten. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.4 Mahlbecher, Polycarbonat, 250 ml, 0002904100
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Volumenmaßstab Die Zerkleinerung von vergrößerten Probenchargen in der instrumentellen Analytik erfordert eine angepasste strömungsmechanische Architektur. Der IKA A 11.4 Mahlbecher erweitert die primäre Wirkzone der A 11 basic Analysenmühle massiv auf ein Volumen von 250 ml. Durch diese spezifische Zylindergeometrie entsteht ein erweiterter rheologischer Strömungsraum. Die hochtourige Rotation des Mahlwerkzeugs erzeugt innerhalb dieser Kammer eine starke hydrodynamische Turbulenz (Vortex). Diese Strömungsvektoren zirkulieren weiche bis mittelharte Festkörper (wie Agrarprodukte, weiche Polymere oder Pflanzengewebe) kontinuierlich durch die kinetische Aufprallzone des Schlägers, wodurch eine homogene Partikelgrößenverteilung des gesamten Batches ohne strömungsmechanische Totzonen realisiert wird. Polymerphysik und optische Prozesskontrolle Um die strukturelle Integrität des Systems bei massiven Einschlägen zu gewährleisten, ist der A 11.4 Mahlbecher aus amorphem Hochleistungs-Polycarbonat (PC) gefertigt. Dieses thermoplastische Polymer zeichnet sich durch eine extrem hohe ballistische Schlagzähigkeit aus und absorbiert kinetische Frakturenergien besser als herkömmliche Kunststoffe. Der entscheidende metrologische Vorteil dieses Materials ist jedoch seine absolute optische Transparenz. Der Anwender kann die Makrokinetik der Durchmischung und die sukzessive Partikelgrößenreduktion in Echtzeit visuell überwachen. Dies ermöglicht eine prompte, physikalische Definition des idealen Mahlintervalls und verhindert eine übermäßige thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibung) der Probe durch unnötig lange Prozesszeiten. Thermomechanische Limitierungen und Containment Als geschlossenes System fungiert der A 11.4 Becher als hermetisches mechanisches Containment, das die aerodynamische Ausbreitung von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laborumgebung sicher blockiert. Verfahrenstechnisch ist jedoch die thermodynamische Schwelle des Polycarbonats zwingend zu beachten: Aufgrund seiner makromolekularen Struktur ist dieser Becher strikt von der kryogenen Vermahlung ausgeschlossen. Die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2) oder Trockeneis würde das Polymer sofort unter seinen Glasübergangspunkt abkühlen, die thermoplastische Matrix extrem verspröden und unter den radialen Fliehkräften zu einem katastrophalen mechanischen Kaltbruch (Splitterwirkung) führen. Technische Details Produkttyp: Großvolumiger Mahlbecher / Grinding Chamber Materialausführung: Hochtransparentes Polycarbonat (PC) Maximales Nutzvolumen: 250 ml Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes Optischer Nutzen: Lückenlose In-situ-Visualisierung des Zerkleinerungsprozesses Arbeitssicherheit: Fungiert als mechanisches Aerosol-Containment Thermodynamische Limitierung: Nicht zugelassen für kryogene Kühlmedien Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.4 Mahlbecher (Polycarbonat, 250 ml) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.4 Polycarbonat-Becher ist die prozesstechnisch ideale Lösung für voluminöse, weiche Proben, bei denen die optische Überwachung des Mahlgrades kritisch ist. Sollen in Ihrem Labor jedoch harte mineralische Gesteine vermahlen oder zwingend kryogene Kühlmedien zur Verhinderung thermischer Denaturierung eingesetzt werden, ist der Wechsel auf den massiven IKA A 11.5 Mahlbecher aus Edelstahl (Art.-Nr. 0002983100) physikalisch unerlässlich. Wenden Sie sich für die thermodynamisch und werkstoffkundlich korrekte Auswahl Ihrer Mahlgefäße jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher, 80 ml, Edelstahl/Tefcel, 0002983100
Kinetisches Containment und radiale Prallzerkleinerung In der instrumentellen Analytik erfordert die hochtourige Aufschließung harter und spröder Matrizes ein geschlossenes, mechanisch hochbelastbares Volumen. Der IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher definiert mit seinem geometrischen Nutzvolumen von 80 ml den primären strömungsmechanischen Arbeitsraum der A 11 basic Analysenmühle. Die innere Zylinderwandung ist aus massivem, hochverschleißfestem Edelstahl gefertigt. Bei Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute schleudert das Mahlwerkzeug die Festkörperpartikel mit extremer Fliehkraft radial nach außen. Die Edelstahlwandung fungiert hierbei physikalisch als statischer Amboss, der die kinetische Energie der eintreffenden Partikel in Form von mechanischen Stoßwellen in die Matrix zurückwirft und so eine homogene Partikelgrößenreduktion durch sekundäre Wandkollisionen erzwingt. Thermodynamische Belastbarkeit und Kryotechnik Die Transformation von kinetischer Reibungsenergie in prozessschädigende Hitze (Exothermie) ist das verfahrenstechnische Hauptproblem bei der Vermahlung temperatursensibler, elastischer oder biologisch aktiver Proben. Um den molekularen Abbau oder das Schmelzen der Matrix zu verhindern, ist die A 11 basic für die kryogene Vermahlung zertifiziert. Die molekulare Gitterstruktur des A 11.5 Edelstahl-Innenraums erlaubt die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2 bei -196 °C) oder Trockeneis (festes CO2 bei -78,5 °C) direkt in die Probe. Im Gegensatz zu thermoplastischen Polycarbonat-Gefäßen widersteht diese metallische Matrix den massiven thermischen Schockbelastungen (Temperaturgradienten) vollständig, ohne einen mechanischen Kaltbruch (Versprödung und Splitterung) zu erleiden. Makromolekulare Isolationsmatrix und Arbeitssicherheit Die Nutzung extremer kryogener Kühlmedien oder alternativ die Entstehung extremer Reibungswärme über lange Mahlintervalle erfordert einen absoluten thermodynamischen Schutz des Anwenders. Der A 11.5 Mahlbecher verfügt über eine materialwissenschaftliche Dual-Architektur: Der Edelstahl-Innenraum ist vollständig von einem massiven Außenmantel aus Tefcel (einem modifizierten ETFE-Fluorpolymer) umschlossen. Dieses Hochleistungspolymer besitzt einen extrem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten. Es fungiert als physikalischer Isolator, der den Wärmestrom nach außen blockiert und so das Hantieren mit dem auf -196 °C tiefgekühlten Gefäß ohne sofortige Erfrierungsgefahr ermöglicht. Zudem blockiert das verschlossene Bechersystem als hermetisches Containment die Ausbreitung von toxischen Stäuben und Aerosolen in das Laborumfeld. Technische Details Produkttyp: Standard-Mahlbecher / Ersatz-Mahlkammer Nutzvolumen: 80 ml Materialausführung (Innenraum): Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl Materialausführung (Außenmantel): Tefcel (ETFE-Fluorpolymer) Verfahrenstechnische Funktion: Radiale Prallfläche und hermetisches Containment Thermodynamische Zulassung: 100 % tauglich für kryogene Medien (LN2, Trockeneis) Thermische Isolation: Schutz vor Kälteverbrennungen und Reibungswärme Hygiene: Lösungsmittelbeständig und für chemische Dekontamination geeignet Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher (80 ml, Edelstahl/Tefcel) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.5 Becher ist die physikalische Hülle des Mahlprozesses und benötigt zur Generierung kinetischer Energie zwingend das korrespondierende Mahlwerkzeug. Die metallische Innenwand erlaubt den uneingeschränkten Einsatz des A 11.1 Edelstahlschlägers (für Standard-Prallzerkleinerung) sowie des A 11.2 Schneidmessers (für zähe und faserige Proben). Um die hermetische Abdichtung der Kammer sicherzustellen, muss der Becher im Betrieb zwingend mit dem Original-Deckel der A 11 basic verschlossen werden. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.6 Doppelschläger, Edelstahl, für A 11.4 Mahlbecher, 0003302900
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Makro-Maßstab In der instrumentellen Analytik führt die Skalierung des Probenvolumens zu einer massiven Veränderung der Zerkleinerungsphysik. Wird die IKA A 11 basic Analysenmühle mit der großen 250-ml-Mahlkammer (A 11.4) betrieben, reicht die axiale Reichweite eines standardisierten Einzelschlägers nicht mehr aus, um das erweiterte Volumen kinetisch zu durchdringen. Der IKA A 11.6 Doppelschläger wurde geometrisch exakt für diesen Makro-Maßstab konstruiert. Angetrieben mit bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert dieses Werkzeug auf zwei übereinanderliegenden Rotationsebenen gleichzeitig gewaltige mechanische Impulse. Diese duale Prallenergie zertrümmert weiche bis mittelharte Festkörper (bis ca. Mohshärte 3) mit enormer Effizienz, da die Wahrscheinlichkeit eines direkten Partikelaufpralls auf die Schlagkanten durch die verdoppelte Wirkfläche drastisch erhöht wird. Makro-Strömungsmechanik und Vortex-Generation Ein fundamentales mechanisches Problem bei der Zerkleinerung in großvolumigen Kammern ist die Entstehung von strömungsmechanischen Totzonen – Bereichen, in denen sich das Probenmaterial akkumuliert, ohne von der Kinetik des Rotors erfasst zu werden. Die asymmetrische Flügelgeometrie des A 11.6 Doppelschlägers fungiert nicht nur als Prallwerkzeug, sondern auch als hydrodynamischer Impeller. Die hochtourige Rotation erzeugt massive dreidimensionale Strömungsturbulenzen (Vortex). Diese vektoriellen Strömungen zwingen die gesamte Partikelmatrix in eine kontinuierliche vertikale und radiale Zirkulation, wodurch das Material unentwegt in die aktiven Schlagzonen zurückgesaugt wird und eine streng homogene Partikelgrößenverteilung über das gesamte 250-ml-Batch erreicht wird. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Die Beschleunigung großer Probenmengen induziert signifikante Torsionskräfte auf die Antriebsachse und das Werkzeug selbst. Um plastische Deformationen unter dieser Dauerbelastung auszuschließen, ist der Doppelschläger aus einem massiven, zähen Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design garantiert höchste tribologische Resistenz gegen mechanischen Abrieb und verhindert die analytische Verfälschung der Probe (Carry-over). Die elektropolierte, fugenlose Metalloberfläche ermöglicht die absolute Einhaltung von GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) durch lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Doppelschläger / Erweitertes Mahlwerkzeug Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung auf zwei Ebenen Strömungsmechanik: Dreidimensionale Vortex-Generation im Makromaßstab Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes (bis Mohshärte 3) Kompatibilität (Gefäß): Zwingend erforderlich für den IKA A 11.4 Mahlbecher (250 ml) Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.6 Doppelschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit sowie der zwingend erforderliche A 11.4 Mahlbecher sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.6 Doppelschläger ist kein autarkes Standardwerkzeug, sondern bildet mit dem IKA A 11.4 Mahlbecher (Art.-Nr. 0002904100) eine zwingende strömungsmechanische Einheit. Der Einsatz dieses Doppelschlägers im kleinen 80-ml-Standardbecher ist geometrisch ausgeschlossen. Beachten Sie zudem, dass bei der Zerkleinerung großer Volumina die thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibungswärme) für den Antriebsmotor steigt; die von IKA definierten maximalen Einschaltdauern (ED) sind zwingend einzuhalten, um die Motorwicklung vor Überhitzung zu schützen. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Skalierung Ihrer Mahlprozesse jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.7 Einfülltrichter, Edelstahl, für A 11 basic, 0003048700
Schüttgutmechanik und gravimetrischer Massestrom In der analytischen Probenvorbereitung erfordert die Einführung von granularen, kristallinen oder partikulären Festkörpern in den Mahlraum eine exakte schüttgutmechanische Kontrolle. Der IKA A 11.7 Einfülltrichter ist geometrisch darauf berechnet, den gravimetrischen Massestrom des Probenmaterials in die IKA A 11 basic Analysenmühle zu kanalisieren. Der spezifische Flankenwinkel des Trichters überwindet die innere Reibung (Böschungswinkel) der meisten trockenen Feststoffmatrizes und verhindert zuverlässig die physikalische Brückenbildung (Verstopfung) am Einlass. Dies garantiert eine kontinuierliche, staufreie und vor allem verlustfreie Zuführung der Probe in die aktive kinetische Zerkleinerungszone des Rotors. Thermodynamische Kompensation und Kryotechnik Die hochtourige Prallzerkleinerung induziert massive Reibungswärme, die bei temperatursensiblen Proben unweigerlich zu struktureller Denaturierung, molekularem Abbau oder zum Schmelzen der Matrix führt (Exothermie). Die IKA A 11 basic ist konstruktiv für die kryogene Vermahlung zugelassen. Der A 11.7 Einfülltrichter dient hierbei als essenzielles thermodynamisches Schleusenbauteil: Er ermöglicht die sichere, gezielte und dosierte Einführung von extrem kalten Kühlmedien – spezifisch Trockeneis-Pellets (festes Kohlenstoffdioxid bei -78,5 °C) oder flüssigem Stickstoff (LN2 bei -196 °C) – direkt in die Mahlkammer. Die extremen thermischen Schockbelastungen (Temperaturgradienten), die das Material bei der kryogenen Dosierung erfährt, werden durch die molekulare Struktur des Edelstahls kompensiert, ohne dass es zu einer Versprödung (Kaltbruch) des Trichters kommt. Tribologische Resistenz und Elektrostatik Bei der Zufuhr von hochgradig abrasiven Materialien (wie Quarzsand oder Erzen) unterliegt ein Kunststofftrichter sofortigem tribologischem Verschleiß. Der A 11.7 ist vollständig aus massivem, korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design verhindert nicht nur den mechanischen Abrieb (Carry-over), sondern eliminiert auch die triboelektrische Aufladung. Kunststofftrichter neigen bei Reibung trockener Stäube zur massiven statischen Aufladung, was eine physikalische Agglomeration des Pulvers an den Wänden verursacht. Der geerdete Edelstahleinsatz leitet diese elektrostatischen Potenziale sofort ab, gewährleistet einen rückstandsfreien Probenfluss und ermöglicht nach der Analyse die lückenlose thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Analytischer Einfülltrichter (Funnel) Verfahrenstechnische Funktion: Gravimetrische Massestromkontrolle von Schüttgütern Thermodynamischer Nutzen: Dosierung von kryogenen Medien (Trockeneis, flüssiger Stickstoff) Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Tribologie: Absolut abriebfest gegen harte, mineralische Matrizes Physikalischer Vorteil: Verhindert triboelektrische (statische) Aufladung von Pulvern Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Hygiene und Sterilisation: Vollständig thermisch autoklavierbar und lösungsmittelbeständig Lieferumfang 1 x IKA A 11.7 Einfülltrichter (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie kryogene Kühlmedien sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.7 Einfülltrichter ist ein rein infrastrukturelles Zubehörteil. Seine höchste verfahrenstechnische Relevanz entfaltet er bei der kryogenen Probenvorbereitung. Wenn Sie flüssigen Stickstoff (LN2) über diesen Trichter in die Mühle dosieren, sind die thermodynamischen Ausdehnungsverhältnisse von kryogenen Gasen zwingend zu beachten. Für die Einhaltung der labortechnischen Arbeitssicherheit (Occupational Safety) empfehlen wir beim Hantieren mit diesen Medien die Nutzung von kryogen-zertifizierten Schutzhandschuhen und Visierschutz. Wenden Sie sich für die sichere Konfiguration Ihres kryogenen Mahlprozesses jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A-MMT.100 Ersatzteilset für MMT 40.1 / MMT 100.1, 0020003378
Tribologische Degradation und präventive Instandhaltung Die Mehrweg-Mahlkammern der IKA Tube Mill Serie (MMT 40.1 und MMT 100.1) operieren in einem extremen mechanischen Grenzbereich. Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute erzeugen in Kombination mit hochabrasiven Probenmatrizes (wie mineralischen Erzen oder Gesteinen) massive tribologische Reibungskräfte an den dynamischen Dichtelementen und mechanischen Lagerungen. Diese kontinuierliche Beanspruchung führt unweigerlich zu einer schleichenden Degradation der Elastomere und einer mikroskopischen Abstumpfung der rotierenden Grenzflächen. Das IKA A-MMT.100 Ersatzteilset stellt die originäre kinematische und thermodynamische Integrität der Mahlkammer wieder her, indem es die prozesskritischen Verschleißteile des Systems austauscht, bevor es zu einem metrologischen oder mechanischen Versagen des Batches kommt. Wiederherstellung der Systemhermetik und des Aerosol-Containments Ein fundamentaler Sicherheitsaspekt bei der Trockenmahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) ist die absolute Vermeidung von Leckagen. Werden die elastomeren Dichtungen durch thermomechanischen Stress spröde, verliert die Mahlkammer ihre Funktion als hermetisches Containment. Mikroskopisch feine, lungengängige Stäube (Aerosole) könnten durch die kompromittierten O-Ringe in die Laborumgebung entweichen. Der präventive Austausch der Dichtelemente mit dem A-MMT.100 Set erneuert diese kritische physische Barriere vollständig und garantiert den lückenlosen Schutz des Anwenders gemäß strengster Arbeitssicherheitsvorgaben. Kinematische Stabilisierung und Resonanzunterdrückung Verschlissene mechanische Komponenten innerhalb der Mahlkammerachse erzeugen nicht nur Undichtigkeiten, sondern auch strömungsmechanische Unwuchten. Diese Exzentrizität der rotierenden Welle führt zu hochfrequenten Vibrationen, die den Magnetantrieb der Tube Mill belasten und die thermodynamische Reibung (Exothermie) im Probenraum exponentiell erhöhen. Durch die Installation der fabrikneuen Ersatzteile wird die Antriebsachse wieder exakt koaxial ausgerichtet. Diese mechanische Resonanzunterdrückung stellt sicher, dass die kinetische Energie verlustfrei in die Prallzerkleinerung der Probe fließt und die analytische Reproduzierbarkeit der Partikelgrößenverteilung dauerhaft gesichert bleibt. Technische Details Produkttyp: Ersatzteilset / Verschleißteil-Kit (Maintenance Kit) Verfahrenstechnische Funktion: Wiederherstellung der dynamischen Systemhermetik Tribologischer Fokus: Kompensation von mechanischem Abrieb an Dichtelementen Kinematik: Koaxiale Stabilisierung der Antriebsachse Arbeitssicherheit: Erneuert das hermetische Aerosol-Containment Qualitätssicherung: Sichert GLP-konforme Reproduzierbarkeit der Mahlergebnisse Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA MMT 40.1 und MMT 100.1 (Mehrweg-Mahlkammern) Lieferumfang 1 x IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Wichtiger Hinweis: Die MMT Mahlbecher sowie die Tube Mill Antriebseinheit sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die Mehrweg-Systeme MMT 40.1 und MMT 100.1 bieten eine hohe analytische Flexibilität, erfordern jedoch im Gegensatz zu Single-Use-Bechern (MT-Serie) eine strikte Einhaltung der Wartungsintervalle. Um Kreuzkontaminationen (Carry-over) und mechanische Ausfälle zu vermeiden, müssen die Verschleißteile in Abhängigkeit von der Abrasivität der Probenmatrix zyklisch getauscht werden. Für Labore mit Hochdurchsatz von harten Gesteinsproben empfehlen wir, stets mehrere Ersatzteilsets vorzuhalten, um den laufenden Analytik-Workflow nicht durch sicherheitsbedingte Standzeiten zu unterbrechen. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Wartungskits jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA Analysenmühle A 11 basic (Batch-Mühle, inkl. Schläger), 0002900000
Die IKA A 11 basic ist die Standard-Analysenmühle für das schnelle und effiziente Zerkleinern von harten, spröden und faserigen Materialien im Labor. Sie arbeitet als Chargenmühle und ist ideal für die Probenvorbereitung, beispielsweise für die Analytik (z.B. IR-Spektroskopie) oder Qualitätskontrolle. Funktionsprinzip: Prallzerkleinerung im Chargenbetrieb Diese Mühle arbeitet nicht kontinuierlich, sondern im Batch-Betrieb (bis 80 mL Probenvolumen). (Feature) Ein robuster Schläger (Typ A 11.1, im Lieferumfang enthalten) rotiert mit einer hohen, festen Drehzahl (28.000 U/min) und zerkleinert die Probe durch Prall- und Scherwirkung (Benefit). Dies ist ideal für harte Materialien wie Getreide, Knochen, Erze oder getrocknete Pflanzenproben. Integrierte Sicherheitsfunktionen Für den Anwenderschutz im Hochleistungsbetrieb ist die A 11 basic mit mehreren Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Die Mühle startet nur bei geschlossenem Deckel. Sollte der Deckel während des Betriebs geöffnet werden, sorgt eine Schnellstopp-Funktion für die Sicherheit des Anwenders. Material- und Anwendungshinweise Der Mahlraum und der Schläger bestehen aus Edelstahl. Für Facheinkäufer ist der Hinweis wichtig, dass die Mühle primär für spröde und harte Materialien geeignet ist. Feuchte, klebrige, ölige oder sehr weiche Materialien können den Schläger verkleben und sind für diesen Mühlentyp nicht geeignet. Für metallfreie Vermahlung ist ein spezieller Einweg-Mahlbecher (A 11.5) optional erhältlich. Technische Details Mahlprinzip: Prall / Schneid Betriebsart: Chargenbetrieb (Batch) Max. Aufgabekorngröße: 10 mm Max. Nutzvolumen (Mahlkammer): 80 mL Drehzahl (fix): 28000 rpm Motorleistung Aufnahme: 300 W Motorleistung Abgabe: 160 W Material (Mahlkammer/Schläger): Edelstahl 1.4034 / 1.4571 Abmessungen (B x H x T): 87 x 147 x 87 mm Gewicht: 1.5 kg Schutzart (Gehäuse): IP 40 Lieferumfang A 11 basic Analysenmühle (Grundgerät) A 11.1 Standardschläger (bereits montiert) Netzkabel Bedienungsanleitung Hinweis: Einweg-Mahlkammern (A 11.5) oder Ersatz-Schläger (A 11.2, A 11.3) sind nicht im Lieferumfang enthalten.
IKA M 20 Universalmühle, Batchmühle, kühlbar, 250 ml, 20.000 rpm, 0001603600
Der kühlbare Klassiker für schwierige Proben: IKA M 20 Universalmühle Die IKA M 20 Universalmühle (MPN 0001603600) gehört seit Jahrzehnten zur Grundausstattung in unzähligen Laboren weltweit. Sie ist keine einfache Kaffeemühle für das Labor, sondern ein robustes Hochleistungsinstrument, das speziell für die Zerkleinerung von harten, spröden, aber auch zähen und temperaturempfindlichen Materialien entwickelt wurde. Während viele Mühlen an elastischen Kunststoffen oder ölhaltigen Samen scheitern, weil die Probe durch die Reibungswärme verklebt oder schmilzt, spielt die M 20 hier ihre größte Stärke aus: Ihr intelligentes Temperaturmanagement. Das Alleinstellungsmerkmal: Die integrierte Kühlung Das zentrale Feature der M 20 ist die doppelwandig ausgeführte Mahlkammer. Dieser Hohlraum um den eigentlichen Mahlraum herum ermöglicht es Ihnen, die Probe während des Mahlvorgangs aktiv zu kühlen. Warum ist das wichtig? Vermeidung von Überhitzung: Bei 20.000 Umdrehungen pro Minute entsteht durch die Prall- und Scherwirkung enorme Reibungswärme. Bei empfindlichen Proben (z.B. Vitamine, pharmazeutische Wirkstoffe) könnte dies zur Zersetzung führen. Die Kühlung schützt Ihre Analyten. Versprödung (Embrittlement): Viele Kunststoffe oder Elastomere sind bei Raumtemperatur weich und lassen sich nicht mahlen – sie würden nur verbogen oder verkleben das Messer. Durch das Einfüllen von Trockeneis oder Kältemischungen in den Doppelmantel (oder direkt in den Mahlraum) wird die Probe spröde ("glasartig") und lässt sich plötzlich problemlos pulverisieren. Anschluss an Thermostaten: Der Doppelmantel verfügt über zwei Schlauchanschlüsse. So können Sie die Mühle an einen Laborthermostaten anschließen und mit Leitungswasser oder gekühltem Thermofluid spülen, um konstante Temperaturen auch bei langen Mahlserien zu gewährleisten. Leistung trifft auf Edelstahl Angetrieben wird die Mühle von einem kraftvollen 450-Watt-Motor, der das Edelstahl-Schlagmesser (M 21, im Lieferumfang enthalten) auf eine Festdrehzahl von 20.000 min⁻¹ beschleunigt. Diese hohe kinetische Energie sorgt für extrem kurze Mahlzeiten. Oft reichen wenige Sekunden, um grobes Granulat in feines Pulver zu verwandeln. Die Mahlkammer selbst sowie das Messer bestehen aus hochwertigem, rostfreiem Edelstahl. Dies garantiert nicht nur Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit, sondern verhindert auch eine Kontamination der Probe mit Schwermetallen (wie es bei Messing- oder einfachen Stahlkammern der Fall sein könnte). Die Reinigung ist denkbar einfach: Da die Geometrie des Innenraums glatt und gut zugänglich ist, lassen sich Rückstände meist mit einem Pinsel oder einem alkoholgetränkten Tuch restlos entfernen. Vielseitigkeit durch Wechselmesser Die M 20 ist ein Verwandlungskünstler. Obwohl das Standardmesser M 21 die meisten Aufgaben abdeckt, lässt sich die Mühle durch optionales Zubehör (separat erhältlich) spezialisieren: M 22 Messer: Für sehr harte Proben (Mohs Härte bis 9). M 23 Sternmesser: Speziell für faserige Substanzen wie Papier, Blätter oder Textilien. M 20.1 Alternativ-Kammer: Ein Einsatz, der das Mahlvolumen reduziert, um auch kleinste Mengen effizient zu verarbeiten. Sicherheit im Laborbetrieb Bei so hohen Drehzahlen und offenen Klingen ist Sicherheit oberstes Gebot. Die IKA M 20 verfügt über einen ausgeklügelten Sicherheitsmechanismus. Der Motor lässt sich nur starten, wenn der Deckel (M 20.2) und der Schutzdeckel korrekt aufgesetzt und verriegelt sind. Ein versehentliches Anlaufen bei offener Mahlkammer ist mechanisch und elektrisch unmöglich. Zudem schützt ein Überlastschutz den Motor vor Schäden, falls die Probe einmal zu hart sein sollte oder das Messer blockiert. Typische Anwendungen Die Einsatzgebiete der M 20 sind so vielfältig wie die Labore selbst: Lebensmittel: Mahlen von Nüssen, Kaffeebohnen, Gewürzen oder Getreide für die Analytik (z.B. Fettbestimmung nach Soxhlet). Pharmazie: Pulverisieren von Tabletten für die Qualitätskontrolle (Assay). Geologie/Chemie: Zerkleinern von Pigmenten, Mineralien, Kohle oder Torf. Kunststoffindustrie: Aufbereitung von Granulaten für die Schmelzindex-Bestimmung. Technische Daten Gerätetyp: Universalmühle / Chargenmühle Arbeitsprinzip: Schneiden / Prall Drehzahl: 20.000 rpm (fest) Nutzvolumen max.: 250 ml Aufgabegröße (Korn) max.: 5 – 7 mm (materialabhängig) Endfeinheit: 1 – 100 µm (abhängig von Material & Mahldauer) Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 450 W / 225 W Mahlkammer: Edelstahl, doppelwandig (kühlbar) Einschaltdauer: 7 min AN / 10 min AUS Umfangsgeschwindigkeit max.: 72 m/s Schutzart: IP 21 Abmessungen (B x H x T): 170 x 350 x 170 mm Gewicht: 6,6 kg Lieferumfang 1 x IKA M 20 Universalmühle 1 x Schlagmesser M 21 (Edelstahl) 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung Individueller Bedarf & Zubehör Sie benötigen Ersatzmesser für faserige Proben (M 23) oder spezielle Schläuche für die Kühlung? Die M 20 ist ein Systemgerät, das sich anpassen lässt. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für Zubehörteile.
IKA MF 10 basic Mikrofeinmühle (Antrieb), 3.000 – 6.500 rpm, 0002836000
Vielseitigkeit in der Zerkleinerung: IKA MF 10 basic Mikrofeinmühlen-Antrieb Der IKA MF 10 basic (MPN 0002836000) ist ein echter Verwandlungskünstler im Labor. Wo normalerweise für verschiedene Mahlaufgaben unterschiedliche Geräte angeschafft werden müssen – eine Schneidmühle für faseriges Material, eine Prallmühle für sprödes Gut – vereint der MF 10 basic diese Funktionen in einem einzigen, leistungsstarken Antriebssystem. Dieses modulare Konzept macht ihn zur wirtschaftlichen und platzsparenden Lösung für Labore in der Lebensmittelanalytik, der Pharmazie, der Biologie oder der Werkstoffprüfung. Ein Antrieb, zwei Mahlprinzipien Das Herzstück des Systems ist der hier angebotene kraftvolle Antriebsmotor. Er ist für den kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und bietet einen regelbaren Drehzahlbereich von 3.000 bis 6.500 min⁻¹. Der entscheidende Vorteil liegt in den austauschbaren Mahlköpfen (separat erhältlich), die einfach auf diesen Antrieb aufgesetzt werden: Prallmühlen-Kopf (MF 10.2): Ideal für sprödes, hartes Material wie Mineralien, Glas, Getreide oder Kaffee. Das Material wird durch rotierende Hämmer gegen die Mahlwerkzeuge geschleudert und zerbricht. Schneidmühlen-Kopf (MF 10.1): Perfekt für faseriges, zähes oder elastisches Material wie Papier, Kunststoffe, Blätter, Wurzeln oder Textilien. Hier wird das Gut zwischen rotierenden und feststehenden Messern zerschnitten. Durch dieses "2-in-1"-System sind Sie flexibel für nahezu jede Probenart gerüstet, ohne in zwei komplette Geräte investieren zu müssen. Kontinuierliches Arbeiten dank Durchlauf-Prinzip Im Gegensatz zu Batch-Mühlen, bei denen nur eine kleine Menge (z.B. 50 ml) auf einmal gemahlen werden kann, arbeitet der MF 10 basic als Durchlaufmühle. Das bedeutet: Das Mahlgut wird oben eingefüllt, passiert die Mahlkammer und fällt unten durch ein Sieb in den Auffangbehälter. Dies ermöglicht die Verarbeitung auch größerer Probenmengen in einem Arbeitsgang, ohne das Gerät zwischendurch stoppen und entleeren zu müssen. Ein Standard-Schliff (NS 29) am Auslass ermöglicht den dichten Anschluss von unterschiedlichsten Auffanggefäßen. Präzise definierte Endfeinheit Ein kritischer Punkt bei der Probenvorbereitung ist die Reproduzierbarkeit der Partikelgröße. Beim MF 10 basic wird die Endfeinheit nicht durch die Mahldauer (wie bei einfachen Mühlen), sondern durch austauschbare Bodensiebe bestimmt. Das Material verlässt die Mahlkammer erst, wenn es fein genug ist, um die Poren des gewählten Siebes zu passieren. IKA bietet Siebe mit Lochdurchmessern von 0,25 mm bis 3,0 mm an. Dies garantiert, dass Ihre Probe exakt die definierte Korngrößenverteilung aufweist, die Sie für nachfolgende Analysen (z.B. Extraktionen oder NIR-Messungen) benötigen. Sicherheit und Langlebigkeit Der leistungsstarke Motor (1.000 W Aufnahmeleistung) ist für Dauerlast ausgelegt und verfügt über einen Überlastschutz. Sollte der Motor blockieren oder zu heiß werden, schaltet er automatisch ab, um Schäden zu vermeiden. Um das Mahlgut nicht unnötig zu erwärmen, ist die Mahlkammer so konstruiert, dass Wärme schnell abgeführt wird. Für besonders thermosensitive Proben besteht zudem die Möglichkeit, Kühlmedien einzusetzen (je nach Kopf). Sicherheit für den Anwender wird großgeschrieben: Der Antrieb startet nur, wenn ein Mahlkopf korrekt montiert und der Sicherheitskreis geschlossen ist. Ein versehentliches Hineingreifen in laufende Messer ist somit ausgeschlossen. Einfache Reinigung In der Analytik ist "Verschleppung" (Cross-Contamination) das größte Risiko. Die Mahlköpfe des MF 10 Systems lassen sich ohne Werkzeug schnell zerlegen. Alle produktberührenden Teile sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und können einfach gereinigt oder sogar autoklaviert werden. Auch das Gehäuse des Antriebs ("Easy Clean" Design) ist glatt und leicht abwischbar. Hinweis zum Lieferumfang Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um den Antriebsmotor handelt. Um das Gerät betriebsbereit zu machen, benötigen Sie zwingend einen der beiden Mahlköpfe (MF 10.1 oder MF 10.2) sowie mindestens ein Lochsieb. Diese modulare Bauweise erlaubt es Ihnen, das System exakt auf Ihre Bedürfnisse zu konfigurieren. Technische Daten Typ: Inline-Mühle / Durchlaufmühle Prozessart: Kontinuierlich Drehzahlbereich: 3.000 – 6.500 rpm Drehzahlregelung: Skala Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 1.000 W / 500 W Umfangsgeschwindigkeit max.: 22,5 m/s Durchsatz: Materialabhängig (Kopf & Sieb) Einschaltdauer: 120 min / 30 min Pause (Kurzzeitbetrieb) Schutzart: IP 22 Abmessungen (B x H x T): 320 x 380 x 300 mm Gewicht: 9,7 kg Lieferumfang 1 x IKA MF 10 basic (Antriebseinheit) 1 x Auffangwanne (Edelstahl) 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung (Achtung: Mahlkopf und Siebe sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Sie sind unsicher, welcher Mahlkopf (Schneid- oder Prallmühle) für Ihr Material der richtige ist? Oder welche Siebgröße für Ihre Analyse vorgeschrieben ist? Wir beraten Sie gerne zur optimalen Konfiguration. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.
IKA MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher, 100 ml, 0020016315
Kinematik der Prallzerkleinerung im skalierten Makromaßstab In der analytischen Probenvorbereitung von spröden, harten oder faserigen Matrizes ist die Applikation massiver kinetischer Energie essenziell. Der IKA MMT 100.1 Mahlbecher nutzt das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung und transferiert dieses auf ein deutlich erweitertes Arbeitsvolumen von 100 ml. Als reversibles Mehrwegsystem konzipiert, rotiert im geometrischen Zentrum der Kammer ein massiver Edelstahlschläger. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt die Skalierung auf 100 ml eine massive dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex). Diese hydrodynamischen Vektoren zwingen selbst große Probenmengen kontinuierlich in die aktive Aufprallzone. Die Konzeption als Mehrweggefäß erfordert nach jedem Batch eine exakte metrologische Reinigung, um analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) in großvolumigen Analysen physikalisch auszuschließen. Thermomechanische Stabilität und tribologische Reversibilität Die wiederholte hochtourige Zerkleinerung großer und harter Probenmengen induziert durch Reibung und massive Wandkollisionen eine signifikante, zyklische thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MMT 100.1 Mahlkammer ist aus einem strukturell vernetzten, hochleistungsfähigen Thermoplast gefertigt. Diese spezifische makromolekulare Kunststoffmatrix ist so berechnet, dass sie den kinetischen Einschlägen von großen Gesteinssplittern oder Pellets standhält, ohne plastisch zu deformieren. Gleichzeitig widersteht das Polymer der chemischen und thermischen Degradation bei der wiederholten maschinellen Reinigung (Spülmaschinenfestigkeit). Die rotierende Antriebsachse und die dynamischen Dichtelemente unterliegen jedoch bei kontinuierlicher Abrasionsbelastung in diesem Makromaßstab einem natürlichen tribologischen Verschleiß, der eine präventive Wartung zwingend erfordert. Makro-Aerosol-Containment und Systemhermetik Während der Zerkleinerung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) im 100-ml-Maßstab generiert der Rotor durch das erweiterte Kammervolumen erhöhte strömungsmechanische interne Druckspitzen. Der MMT 100.1 Mahlbecher fungiert im betriebsbereiten Zustand als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Die verbauten, industriellen Elastomerdichtungen blockieren den Austritt von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laboratmosphäre absolut zuverlässig. Um diese kritische Systemhermetik dauerhaft zu gewährleisten und einen Druckabfall zu verhindern, muss die Dichtigkeit der Kammer nach zahlreichen Spül- und Mahlzyklen verfahrenstechnisch evaluiert werden. Technische Details Produkttyp: Mehrweg-Mahlbecher / Multi-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung im Makromaßstab Maximales Nutzvolumen: 100 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Hochtemperatur- und chemikalienresistentes Polymer Hygiene und Reinigung: Vollständig spülmaschinenfest (maschinell reinigbar) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Wartung: Dynamische Dichtungen und Lagerkomponenten sind physikalisch austauschbar Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Lieferumfang 1 x IKA MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher (100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher ist die verfahrenstechnisch ideale Lösung für Labore, die repräsentative Querschnittsanalysen großer Probenvolumina durchführen und über validierte Reinigungsprotokolle verfügen. Beachten Sie zwingend, dass die dynamischen Elastomerdichtungen in der Rotationsachse durch die massiven Flieh- und Scherkräfte des 100-ml-Batches einem Verschleiß unterliegen. Um einen plötzlichen Verlust des Aerosol-Containments oder eine unrunde Kinematik zu verhindern, müssen diese Verschleißteile zyklisch erneuert werden. Nutzen Sie hierfür ausschließlich das originale IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Art.-Nr. 0020003378). Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher, 40 ml, 0020003165
Kinematik der Prallzerkleinerung und System-Reversibilität In der analytischen Probenvorbereitung von spröden, harten oder faserigen Matrizes ist die Applikation massiver kinetischer Energie essenziell. Der IKA MMT 40.1 Mahlbecher nutzt das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im 40-ml-Maßstab. Im Gegensatz zur MT-Serie ist dieses Modul als reversibles Mehrwegsystem konzipiert. Im geometrischen Zentrum der Kammer rotiert ein massiver Edelstahlschläger. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt das Werkzeug enorme Stoßwellen auf die Festkörper, zertrümmert deren makroskopische Gitterstrukturen und überführt sie in eine homogene Pulvermatrix. Die Konzeption als Mehrweggefäß erfordert eine exakte metrologische Reinigung nach jedem Batch, um analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) physikalisch auszuschließen. Thermomechanische Stabilität und tribologischer Verschleiß Die wiederholte hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert durch Reibung und Wandkollisionen eine signifikante, zyklische thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MMT 40.1 Mahlkammer ist aus einem strukturell vernetzten, hochleistungsfähigen Thermoplast gefertigt. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist so berechnet, dass sie nicht nur den massiven kinetischen Einschlägen von Gesteinssplittern standhält, ohne plastisch zu deformieren, sondern auch der chemischen und thermischen Degradation bei der wiederholten maschinellen Reinigung (Spülmaschinenfestigkeit) widersteht. Die rotierende Antriebsachse und die dynamischen Dichtelemente unterliegen jedoch bei kontinuierlicher Abrasionsbelastung einem natürlichen tribologischen Verschleiß, der eine präventive Wartung erfordert. Aerosol-Containment und Systemhermetik Während der Zerkleinerung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) generiert der Rotor massive strömungsmechanische Turbulenzen und interne Druckspitzen. Der MMT 40.1 Mahlbecher fungiert im betriebsbereiten Zustand als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Die verbauten Elastomerdichtungen blockieren den Austritt von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laboratmosphäre absolut zuverlässig. Um diese kritische Systemhermetik dauerhaft zu gewährleisten, muss die Dichtigkeit der Kammer nach zahlreichen Spül- und Mahlzyklen verfahrenstechnisch evaluiert werden. Technische Details Produkttyp: Mehrweg-Mahlbecher / Multi-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Maximales Nutzvolumen: 40 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Hochtemperatur- und chemikalienresistentes Polymer Hygiene und Reinigung: Vollständig spülmaschinenfest (maschinell reinigbar) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Wartung: Dynamische Dichtungen und Lagerkomponenten sind austauschbar Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Lieferumfang 1 x IKA MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher ist die ökonomisch und ökologisch skalierbare Lösung für Labore mit moderatem Probendurchsatz oder homogenen Probenmatrizes, bei denen die Gefahr von gravierenden Kreuzkontaminationen durch validierte Reinigungsverfahren beherrschbar ist. Beachten Sie zwingend, dass die dynamischen Elastomerdichtungen in der Rotationsachse einem Verschleiß unterliegen. Um einen plötzlichen Verlust des Aerosol-Containments oder eine unrunde Kinematik zu verhindern, müssen diese Verschleißteile zyklisch erneuert werden. Nutzen Sie hierfür ausschließlich das originale IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Art.-Nr. 0020003378). Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MT 100.10 Einweg-Mahlbecher, 100 ml, 10 Stück, 0020008386
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Maßstab In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden und trockenen Matrizes (wie Gesteinen, mineralischen Festkörpern oder Agrarprodukten) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MT 100 Einweg-Mahlbecher übertragen das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung auf ein deutlich erweitertes Nutzvolumen von 100 ml. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt dieser Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Durch die vergrößerte Kammergeometrie entsteht eine verstärkte dreidimensionale Strömungsturbulenz, die das Material kontinuierlich in die Aufprallzone zirkulieren lässt. Die resultierenden Stoßwellen überwinden die molekularen Bindungskräfte der Probe und überführen sie in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix. Polymerphysik und thermomechanische Integrität Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben in größeren Batches induziert durch Reibung und massive Wandkollisionen eine signifikant erhöhte thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MT 100 Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die eine extreme Torsionssteifigkeit und strukturelle ballistische Schlagfestigkeit aufweisen. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist physikalisch so berechnet, dass sie den massiven kinetischen Einschlägen von großen Gesteinssplittern oder Pellets standhält, ohne plastisch zu deformieren (Frakturprävention). Gleichzeitig garantiert die Materialintegrität, dass selbst unter der erhöhten thermischen Last des 100-ml-Volumens keine störenden Weichmacher oder Polymerpartikel in die analytische Matrix freigesetzt werden. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Bei der Vermahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) in größeren Mengen ist die Verhinderung einer unkontrollierten Aerosolbildung von absoluter sicherheitstechnischer Priorität. Der MT 100 Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Feinstäuben geschützt wird. Das fundamentale metrologische Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over von DNA-Fragmenten oder chemischen Spuren) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden. Die thermodynamisch und zeitlich hochaufwendige Reinigung klassischer Edelstahl-Mahlkammern entfällt komplett, was den Workflow im Labor signifikant beschleunigt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Trockenmahlung) Maximales Nutzvolumen: 100 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MT 100 Einweg-Mahlbecher (100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 100.10 Mahlbecher sind dedizierte Einweg-Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Die Skalierung auf 100 ml ist optimal für repräsentative Querschnittsanalysen größerer Probenmengen, bei denen ein 40-ml-Becher zu statistischen Abweichungen führen könnte. Bei Laboren mit extrem hohem Probendurchsatz ist es metrologisch und ökonomisch geboten, die Becher im 50er- oder 100er-Großgebinde (z. B. MT 100.50) vorzuhalten, um den kontinuierlichen Workflow nicht zu unterbrechen. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
IKA MT 100.10 steril Einweg-Mahlbecher, 100 ml, 10 Stück, 0020012571
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Makromaßstab In der klinischen Diagnostik, der Agrarwissenschaft und der molekularbiologischen Probenvorbereitung ist die physikalische Aufschließung größerer Gewebe- oder Festkörperchargen (wie Knochenfragmente, infiziertes Pflanzenmaterial oder Saatgut) ein prozesskritischer Schritt. Die IKA MT 100 steril Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung und erweitern den Arbeitsraum auf ein isoliertes 100-ml-Volumen. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, zertrümmert dieser Rotor makroskopische Gewebe- und Zellstrukturen in Millisekundenbruchteilen. Die durch das erweiterte Volumen entstehenden hydrodynamischen Turbulenzen (Vortex) überführen auch größere Proben in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix, die für die nachfolgende DNA-/RNA-Extraktion optimal zugänglich ist. Biologische Integrität und industrielle Sterilisation Bei der PCR-basierten Spurenanalytik oder forensischen Untersuchungen an repräsentativen Querschnittsproben führt bereits die kleinste Präsenz von Fremd-Nukleinsäuren oder mikrobiellen Enzymen (DNAsen/RNAsen) zu einem katastrophalen metrologischen Falschpositiv-Ergebnis. Die MT 100 steril Becher werden in einem hochkontrollierten industriellen Verfahren vorsterilisiert. Dieser physikalisch-chemische Prozess bricht die makromolekulare Struktur potenzieller biologischer Kontaminanten im Inneren der Mahlkammer vollständig auf. Die thermoplastische Polymermatrix des Bechers ist so konzipiert, dass sie diese sterilisierenden Belastungen ohne Degradation der strukturellen und ballistischen Schlagfestigkeit übersteht, wodurch die absolute genetische Reinheit (Blank-Wert) für den primären Analysepuffer in großen Volumina garantiert wird. Bio-Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Die hochtourige Zerkleinerung infektiöser Proben oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe generiert massive strömungsmechanische Turbulenzen und interne Druckspitzen, was zur Bildung lungengängiger Bio-Aerosole führt. Der MT 100 steril Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Bio-Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor luftgetragenen Erregern geschützt wird. Das fundamentale Konstruktionsprinzip als steriles "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen seriellen Patienten- oder Umweltproben vollständig eliminiert werden, da die fehleranfällige und thermodynamisch aufwendige Dekontamination klassischer Edelstahl-Mahlkammern komplett entfällt. Technische Details Produkttyp: Steriler Einweg-Mahlbecher / Sterile Single-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung im Makromaßstab Maximales Nutzvolumen: 100 ml Mikrobiologischer Status: Industriell sterilisiert (zur Prävention genetischer Kontamination) Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen infektiöse Bio-Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set (steril verpackt) Lieferumfang 10 x IKA MT 100 steril Einweg-Mahlbecher (100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 100.10 steril Mahlbecher sind hochspezialisierte Verbrauchsmaterialien (Consumables) für großvolumige molekularbiologische oder klinische Workflows und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Für forensische Hochdurchsatz-Labore, Pandemie-Referenzzentren oder in der agrarwissenschaftlichen Genetik, wo repräsentative Probenquerschnitte von bis zu 100 ml standardisiert aufgeschlossen werden müssen, ist die Skalierung auf Großgebinde (z. B. MT 100.50 steril) ökonomisch und logistisch geboten. Wenden Sie sich für die Einrichtung von Rahmenverträgen und die strategische Beschaffung von sterilen Großgebinden jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
IKA MT 100.50 Einweg-Mahlbecher, 100 ml, 50 Stück, 0020006984
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Maßstab In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden und trockenen Matrizes (wie Gesteinen, mineralischen Festkörpern oder Agrarprodukten) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MT 100 Einweg-Mahlbecher übertragen das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung auf ein deutlich erweitertes Nutzvolumen von 100 ml. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt dieser Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Durch die vergrößerte Kammergeometrie entsteht eine verstärkte dreidimensionale Strömungsturbulenz, die das Material kontinuierlich in die Aufprallzone zirkulieren lässt. Die resultierenden Stoßwellen überwinden die molekularen Bindungskräfte der Probe und überführen sie in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix. Polymerphysik und thermomechanische Integrität Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben in größeren Batches induziert durch Reibung und massive Wandkollisionen eine signifikant erhöhte thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MT 100 Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die eine extreme Torsionssteifigkeit und strukturelle ballistische Schlagfestigkeit aufweisen. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist physikalisch so berechnet, dass sie den massiven kinetischen Einschlägen von großen Gesteinssplittern oder Pellets standhält, ohne plastisch zu deformieren (Frakturprävention). Gleichzeitig garantiert die Materialintegrität, dass selbst unter der erhöhten thermischen Last des 100-ml-Volumens keine störenden Weichmacher oder Polymerpartikel in die analytische Matrix freigesetzt werden. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over im Hochdurchsatz Bei der seriellen Vermahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) in größeren Mengen ist die Verhinderung einer unkontrollierten Aerosolbildung von absoluter sicherheitstechnischer Priorität. Der MT 100 Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Feinstäuben geschützt wird. Das hier vorliegende Gebinde mit 50 Einheiten ist exakt auf den High-Throughput-Bedarf mittlerer bis großer Labore zugeschnitten. Das fundamentale metrologische Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over von DNA-Fragmenten oder chemischen Spuren) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden. Die thermodynamisch und zeitlich hochaufwendige Reinigung klassischer Edelstahl-Mahlkammern entfällt komplett, was den analytischen Workflow signifikant beschleunigt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube (Großgebinde) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Trockenmahlung) Maximales Nutzvolumen: 100 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 50 Stück pro Set Lieferumfang 50 x IKA MT 100 Einweg-Mahlbecher (100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 100.50 Mahlbecher sind dedizierte Einweg-Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Die Skalierung auf 100 ml ist optimal für repräsentative Querschnittsanalysen größerer Probenmengen, bei denen ein 40-ml-Becher zu statistischen Abweichungen führen könnte. Das 50er-Gebinde bietet den idealen logistischen Kompromiss zwischen Lagerplatzbedarf und unterbrechungsfreier Prozesskette. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung, Abrufaufträge oder die Beschaffung von noch größeren Volumeneinheiten jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
IKA MT 40 P.10 Einweg-Mahlbecher, verschränkter Schläger, 40 ml, 10 Stück, 0020017838
Kinematik des verschränkten Rotors und Scherzerkleinerung In der analytischen Probenvorbereitung stellen weiche, zähe, elastische oder extrem faserige Matrizes (wie pflanzliches Gewebe, Kunststoffe, Papier oder Textilien) eine massive verfahrenstechnische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier physikalisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie durch Dämpfungseffekte absorbieren, anstatt spröde zu zerbrechen. Der IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher ist zur Lösung dieses rheologischen Problems mit einem spezifisch verschränkten (gebogenen) Edelstahlschläger ausgestattet. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert diese modifizierte Rotorgeometrie nicht nur radiale Prallenergie, sondern induziert massive, punktuelle Scherspannungen. Dieser ziehende Schnitt zerteilt die makromolekularen Faserstrukturen kontinuierlich und verhindert effektiv die plastische Deformation der Probe. Makro-Strömungsmechanik und Prävention von Wickeleffekten Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich statisch um den rotierenden Werkzeugschaft zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands und einer thermischen Überlastung des Systems. Die asymmetrische, verschränkte Geometrie des P-Schlägers fungiert als hydrodynamischer Impeller. Er erzeugt eine massive dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex), die das Material radial an die Kammerwand drückt und die Fasern zerschneidet, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Rotationsachse aufbauen können. Dies garantiert eine homogene Partikelgrößenverteilung innerhalb des 40-ml-Batches ohne strömungsmechanische Totzonen. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Die hochtourige Zerkleinerung induziert durch Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung. Die MT 40 P Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die diese Exothermie und die mechanischen Einschläge ohne Frakturen absorbieren. Bei der Vermahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) fungiert der geschlossene Becher als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Es schützt den Anwender physikalisch vor der Inhalation lungengängiger Aerosole. Das "Single-Use"-Konzept eliminiert zudem analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen seriellen Batches auf molekularer Ebene vollständig, da die aufwendige Dekontamination klassischer Mahlkammern entfällt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Werkzeuggeometrie: Verschränkter (gebogener) Schläger aus Edelstahl Verfahrenstechnisches Prinzip: Kombinierte Scher-, Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Maximales Nutzvolumen: 40 ml Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher (mit verschränktem Schläger) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40 P.10 Mahlbecher sind hochspezifische Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Die verfahrenstechnische Wahl des richtigen Bechers ist essenziell: Verwenden Sie für klassische, harte und spröde Festkörper (wie Gestein) stets den Standardbecher MT 40 (gerader Schläger). Wechseln Sie ausschließlich bei elastischen, zähen oder faserigen Proben (wie Blättern, Kautschuk oder Textilien) auf die hier vorliegende MT 40 P-Version mit verschränktem Schläger, um eine optimale thermodynamische und kinematische Effizienz zu gewährleisten. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MT 40 P.100 Einweg-Mahlbecher, verschränkter Schläger, 40 ml, 100 Stück, 0020011531
Kinematik des verschränkten Rotors und Scherzerkleinerung In der analytischen Hochdurchsatz-Probenvorbereitung stellen weiche, zähe, elastische oder extrem faserige Matrizes (wie pflanzliches Gewebe, thermoplastische Kunststoffe, Papier oder Textilien) eine massive verfahrenstechnische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier physikalisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie durch Dämpfungseffekte absorbieren, anstatt spröde zu zerbrechen. Der IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher ist zur Lösung dieses rheologischen Problems mit einem spezifisch verschränkten (gebogenen) Edelstahlschläger ausgestattet. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert diese modifizierte Rotorgeometrie nicht nur radiale Prallenergie, sondern induziert massive, punktuelle Scherspannungen. Dieser ziehende Schnitt zerteilt die makromolekularen Faserstrukturen kontinuierlich und verhindert effektiv die plastische Deformation der Probe. Makro-Strömungsmechanik und Prävention von Wickeleffekten Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich statisch um den rotierenden Werkzeugschaft zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands und einer thermischen Überlastung des elektromechanischen Antriebs. Die asymmetrische, verschränkte Geometrie des P-Schlägers fungiert als hydrodynamischer Impeller. Er erzeugt eine massive dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex), die das Material radial an die Kammerwand drückt und die Fasern zerschneidet, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Rotationsachse aufbauen können. Dies garantiert eine homogene Partikelgrößenverteilung innerhalb des 40-ml-Batches ohne strömungsmechanische Totzonen. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over im Hochdurchsatz Die hochtourige Zerkleinerung induziert durch Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung. Die MT 40 P Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die diese Exothermie und die mechanischen Einschläge ohne Frakturen absorbieren. Bei der seriellen Vermahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) fungiert der geschlossene Becher als hermetisch abgedichtetes Containment-System, das den Anwender physikalisch vor der Inhalation lungengängiger Aerosole schützt. Das hier vorliegende Großgebinde mit 100 Einheiten ermöglicht High-Throughput-Laboren eine unterbrechungsfreie Prozesskette: Das "Single-Use"-Konzept eliminiert analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) auf molekularer Ebene vollständig, da die thermodynamisch aufwendige Dekontamination klassischer Edelstahl-Mahlkammern komplett entfällt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube (Großgebinde) Werkzeuggeometrie: Verschränkter (gebogener) Schläger aus Edelstahl Verfahrenstechnisches Prinzip: Kombinierte Scher-, Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Maximales Nutzvolumen: 40 ml Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 100 Stück pro Set Lieferumfang 100 x IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher (mit verschränktem Schläger) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40 P.100 Mahlbecher sind hochspezifische Verbrauchsmaterialien (Consumables). Das 100er-Gebinde ist die verfahrenstechnisch und ökonomisch optimale Lösung für analytische Labore mit massivem Probendurchsatz an weichen oder faserigen Proben (z. B. in der Agrar-Analytik oder der Kunststoffprüfung). Verwenden Sie für klassische, harte und spröde Festkörper (wie Gestein) stets den Standardbecher MT 40 (gerader Schläger). Um die Logistik Ihrer Probenvorbereitung effizient zu skalieren und Lieferengpässe bei zeitkritischen Analysenreihen zu vermeiden, empfehlen wir die Einrichtung von Rahmenaufträgen. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
IKA MT 40.10 Einweg-Mahlbecher, 40 ml, 10 Stück, 0004425000
Kinetik der Prallzerkleinerung im geschlossenen Mikromaßstab In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden und trockenen Matrizes (wie Gesteinen, mineralischen Festkörpern oder Tabletten) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im isolierten 40-ml-Maßstab. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt dieser Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Die resultierenden radialen Stoßwellen überwinden die molekularen Bindungskräfte der Probe, zertrümmern makroskopische Gitterstrukturen in Millisekundenbruchteilen und überführen sie in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix. Polymerphysik und thermomechanische Integrität Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert durch Reibung und Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MT 40 Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die eine extreme Torsionssteifigkeit und strukturelle ballistische Schlagfestigkeit aufweisen. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist so konzipiert, dass sie den massiven kinetischen Einschlägen von Gesteinssplittern oder Saatgut standhält, ohne plastisch zu deformieren (Frakturprävention). Gleichzeitig garantiert die Materialintegrität, dass unter thermischer Last keine störenden Weichmacher oder Polymerpartikel in die analytische Matrix freigesetzt werden. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Bei der Vermahlung toxischer, infektiöser oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) ist die Verhinderung einer unkontrollierten Aerosolbildung von absoluter sicherheitstechnischer Priorität. Der MT 40 Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Feinstäuben geschützt wird. Das fundamentale metrologische Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over von DNA-Fragmenten oder chemischen Spuren) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden. Die thermodynamisch und zeitlich hochaufwendige Reinigung klassischer Edelstahl-Mahlkammern entfällt komplett. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Trockenmahlung) Maximales Nutzvolumen: 40 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40.10 Mahlbecher sind dedizierte Einweg-Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Bei Laboren mit extrem hohem Probendurchsatz ist es metrologisch und ökonomisch ratsam, die Becher in größeren Gebinden vorzuhalten, um den kontinuierlichen Workflow der Probenvorbereitung nicht zu unterbrechen. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung und die Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien in abweichenden Verpackungseinheiten (wie MT 40.100) jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MT 40.10 steril Einweg-Mahlbecher, 40 ml, 10 Stück, 0020001984
Kinetik der Prallzerkleinerung im geschlossenen Mikromaßstab In der klinischen Diagnostik und der molekularbiologischen Probenvorbereitung ist die physikalische Aufschließung von Geweben oder Festkörpern (wie Knochen, Zähnen oder infiziertem Pflanzenmaterial) ein prozesskritischer Schritt. Die IKA MT 40 steril Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im isolierten 40-ml-Maßstab. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, zertrümmert dieser Rotor makroskopische Gewebe- und Zellstrukturen in Millisekundenbruchteilen. Die resultierenden radialen Stoßwellen überführen die Probe in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix, die für die nachfolgende DNA-/RNA-Extraktion optimal zugänglich ist. Biologische Integrität und industrielle Sterilisation Bei der PCR-basierten Spurenanalytik oder forensischen Untersuchungen führt bereits die kleinste Präsenz von Fremd-Nukleinsäuren oder mikrobiellen Enzymen (DNAsen/RNAsen) zu einem katastrophalen metrologischen Falschpositiv-Ergebnis. Die MT 40 steril Becher werden in einem hochkontrollierten industriellen Verfahren vorsterilisiert. Dieser Prozess bricht die makromolekulare Struktur potenzieller biologischer Kontaminanten im Inneren der Mahlkammer physikalisch auf. Die thermoplastische Polymermatrix des Bechers ist so konzipiert, dass sie diese sterilisierenden Prozesse ohne Degradation der strukturellen und ballistischen Schlagfestigkeit übersteht, wodurch die absolute genetische Reinheit (Blank-Wert) für den primären Analysepuffer garantiert wird. Bio-Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Die hochtourige Zerkleinerung infektiöser oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe generiert massive strömungsmechanische Turbulenzen und interne Druckspitzen, was zur Bildung lungengängiger Bio-Aerosole führt. Der MT 40 steril Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Bio-Containment-System (Biosafety Level kompatibel). Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor Erregern geschützt wird. Das fundamentale Konstruktionsprinzip als steriles "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen seriellen Patienten- oder Umweltproben vollständig eliminiert werden, da die thermodynamisch und chemisch fehleranfällige Dekontamination klassischer Edelstahl-Mahlkammern komplett entfällt. Technische Details Produkttyp: Steriler Einweg-Mahlbecher / Sterile Single-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Maximales Nutzvolumen: 40 ml Mikrobiologischer Status: Industriell sterilisiert (zur Verhinderung genetischer Kontamination) Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen infektiöse Bio-Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set (steril verpackt) Lieferumfang 10 x IKA MT 40 steril Einweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40.10 steril Mahlbecher sind hochspezialisierte Verbrauchsmaterialien (Consumables) für sensible molekularbiologische, klinische oder forensische Workflows und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Für forensische Hochdurchsatz-Labore oder Pandemie-Referenzzentren, die hunderte Proben im standardisierten Screening-Verfahren aufschließen müssen, ist die lückenlose Verfügbarkeit steriler Mahlgefäße essenziell. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung, die Einrichtung von Rahmenverträgen und die Beschaffung von sterilen Großgebinden jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.